(23 Tage - 22 Nächte)
Eintauchen in eine andere Welt: Am Atem der Wildnis - diese dreiwöchige Patagonien Rundreise „ans Ende der Welt“ führt durch Landschaften, von denen man sich eigene innere Bilder der Vorstellung geschaffen hat. So werden wir alle getrieben von einer Sehnsucht nach den letzten wirklichen Wildnissen unserer Erde. Patagonien ist eine dieser verbliebenen, natürlichen Urlandschaften.
Diese Rundreise durch Patagonien soll dieser Sehnsucht gerecht werden und all die Menschen ansprechen, die ganz bewusst ausschließlich in den südlichsten Regionen Patagoniens und auf Feuerland unterwegs sein wollen. Erwandern, erleben und erspüren Sie auf intensive Weise diesen faszinierenden Landstrich!
Auf unserer Patagonien Rundreise führen wir Sie zu den absoluten Höhepunkten im Süden Chiles und Argentiniens sowie Feuerlands und kombinieren diese mit ganz besonderen, außergewöhnlichen Programmpunkten.
Sie lernen traumhafte landschaftliche Höhepunkte kennen, unternehmen außergewöhnliche Wanderungen, erleben viel naturnahe Campingstimmung und entspannen in schönen Hotelunterkünften - dies alles gekrönt von dem spektakulären patagonischen Himmel.
von Deutschland mit einer Linienmaschine.
in Santiago de Chile und Weiterflug nach Punta Arenas – in die südlichste Stadt des südamerikanischen Festlands. Empfang und Transfer in ein Hotel.
Hotelübernachtung
Gemütlich machen wir uns heute auf den Weg Richtung Norden und genießen die schöne Landschaft ganz im Süden Patagoniens. Höhepunkte während der Fahrt sind die Magellanstraße, die vom Wind gebeugten Südbuchenwälder am Wegesrand, weit verstreut liegende Schafestancias mit ihren Herden und erste Eindrücke der faszinierenden Fauna wie Darwinstrauße, Magellangänse, Ibisse, eventuell sogar Füchse oder Kondore. Am Nachmittag erreichen wir eine Estancia – patagonische Farm, die durch ihre privilegierte Lage fantastische Ausblicke auf das Bergmassiv der Torres del Paine eröffnet. Dort bauen wir zum ersten Mal unser Zeltlager auf, und genießen abends typische Estancia-Küche.
Zeltübernachtung auf einer patagonischen Estancia
Da die Estancia direkt an den Torres del Paine-Nationalpark grenzt, können wir direkt von dort unsere erste mehrstündige Wanderung (Gehzeit ca. 6 Stunden) dieser Reise beginnen. Im Nationalpark folgen wir einem Pfad, der uns die reiche Flora der Gegend aufzeigt, eventuell erste Begegnungen mit Guanakos möglich macht und uns immer wieder grandiose Ausblicke auf Lagunen, Seen und das Torres-Massiv schenkt. In traumhafter Lage bauen wir auf einem Campingplatz für die kommenden drei Nächte unsere Zelte auf und unternehmen noch eine kurze Tour auf einen Aussichtspunkt oberhalb des Camps.
Zeltübernachtung
Das 242.242 Hektar große Naturschutzgebiet des Torres del Paine-Nationalparks ist ein wahres Paradies für Wanderer und Naturliebhaber, und er gilt als einer der schönsten Nationalparks Chiles mit vielfältigen Möglichkeiten. Innerhalb des Nationalparks schlängelt sich eine Schotterpiste durch sanfte Täler und über Hügel, vorbei an verschiedenen türkis farbigen Seen und Lagunen, entlang wilder Flüsse durch grandiose Bilderbuch-Patagonienlandschaft, und so erreichen wir jeweils die Ausgangspunkte unserer heutigen Wanderaktivitäten. Zwei kürzere Wanderpfade führen uns durch faszinierende Gegenden des Parks, und wir kehren abends mit schönen Eindrücken wieder zum Camp zurück (Gehzeit 2 x jeweils 2-3 Stunden).
Nochmalige Zeltübernachtung
Auch heute möchten wir ein absolutes Highlight des Nationalparks erwandern (Gehzeit ca. 7 Stunden). Dazu setzen wir mit dem örtlichen Bootsservice zum anderen Ufer des Lago Pehoe über. Der Pfad schlängelt sich zwischen Chilenischen Feuerbüschen entlang eines Sees und führt uns direkt auf das Wahrzeichen des Nationalparks – die so genannten „Cuernos“– zu. Am Ziel der heutigen Wanderung stehen wir inmitten des Valle Francés und genießen einen atemberaubenden Rundumblick auf die zerklüftete Wald- und Seenlandschaft, die majestätischen „Hörner“ sowie die Gletscher des Paine Grande. Nochmalige Zeltübernachtung
Im Grenzbereich des Nationalparks leben große Herden der südamerikanischen Kleinkamele – Guanakos, und wir nehmen uns Zeit für ausgiebige Beobachtungs- und Fotostopps. Die Weiterfahrt bis nach Calafate lässt uns die patagonische Steppenlandschaft erleben, die geprägt ist vom fast allgegenwärtigen Wind, von Schafherden und Gauchoarbeit sowie von einem Himmel, der immer wieder Farben und Formen entstehen und vergehen lässt. Gegen Abend kommen wir ins Urlaubstädtchen Calafate am Lago Argentino, wo wir uns in einem schönen Hotel einquartieren.
Hotelübernachtung
Heute brechen wir auf in den Los Glaciares-Nationalpark zum weltberühmten Perito Moreno-Gletscher! Der Perito Moreno ist einer der wenigen noch nicht zurück gehenden Gletscher der Erde, täglich schiebt er seine gewaltigen Eismassen bis zu einem Meter vorwärts. Im Gletscherinnern brodelt und knackt es, Eisbrocken der vorderen Front brechen tosend ins Wasser. Dazu steht die gesamte Szenerie in herrlichen Farbkontrasten zum Schwarz der bewaldeten Berge, zum Türkisblau des Wassers und zum Weiß der Schneekuppen. Eine Bootsfahrt vor der Gletscherwand lässt uns noch einmal vom Wasser aus das ,,Blaue Wunder Argentiniens“ bestaunen. Am Nachmittag Rückkehr nach Calafate.
Nochmalige Hotelübernachtung
Die ganze Palette Patagoniens offenbart sich uns bei der heutigen Fahrt Richtung Norden: Die Blau- und Grüntöne der Wasserläufe und Seen, die mächtigen, von Schnee bepackten Gipfel mit den berühmten Granitnadeln sowie die grandiosen Gletscherzungen, die sich dem Tal zuschieben. Einen Großteil der Fahrt verbringen wir auf der berühmten Ruta 40, dann gelangen wir über einen Abzweig wieder in den Gletscher-Nationalpark und immer näher an das fotogene Fitz Roy-Bergmassiv. Wohl kein Mensch kann sich dem Banne dieser faszinierenden Berge entziehen. Wir durchfahren das Örtchen El Chaltén bis zu einer Estancia, wo wir erneut die Zelte aufstellen.
Zeltübernachtung
Die Lage des Zeltplatzes erlaubt uns sehr außergewöhnliche Ausblicke auf den Fitz Roy, nämlich von der Nordseite. Auch unsere Tageswanderung (Gehzeit ca. 8 Stunden) entlang des Rio Electrico und später entlang des Rio Pollone verschafft uns diese besondere Perspektive auf einen der wohl schönsten Berggipfel unserer Erde.
Nach der Tagestour bringt uns eine kurze Fahrt zurück ins Bergsteigerstädtchen El Chaltén, wo wir uns in einer rustikalen Unterkunft einquartieren.
Hotelübernachtung
Ein außergewöhnliches Erlebnis steht heute auf dem Programm: Mit unserem Reisefahrzeug erreichen wir den kleinen Hafen am Lago Viedma, wo wir auf ein argentinisches Boot umsteigen. Wunderbare Ausblicke auf See, Berge und den Glaciar Viedma begleiten die Bootsfahrt an den Rand dieses Gletschers, wo wir an Land gehen. Durch geschultes Personal der örtlichen Agentur erhalten wir Hilfe beim Anlegen der Steigeisen sowie eine ausführliche Einweisung in die korrekte Benutzung auf dem Eis. Die nächsten zwei Stunden verbringen wir auf der Gletscherzunge, erhalten viele Informationen und genießen sehr außergewöhnliche Einblicke in, Ausblicke auf und Durchblicke durch Jahrtausende altes Gletschereis. Einmal tatsächlich auf einem Gletscher zu spazieren ist ein unvergessliches Erlebnis und mit Nichts vergleichbar. Rückfahrt mit dem Boot zum Anleger und Rückkehr nach El Chaltén.
Nochmalige Hotelübernachtung
Der 3375 Meter hohe Fitz Roy gilt unter Bergsteigern als einer der schönsten, aber auch schwierigsten Berge der Erde. Wir wollen heute in einer ganztägigen Wanderung (Gehzeit ca. 8 Stunden) die unberührte Umgebung dieser beiden legendären Berge mit den vom Wind zerzausten Südbuchenwäldern erkunden. Im ersten Abschnitt umwandern wir sozusagen den Fitz Roy von Norden nach Süden über seine Ostseite und genießen dabei immer wieder Atem raubende Ausblicke auf das Bergmassiv. So gelangen wir in das Tal, das uns zur Gletscherlagune vor dem Cerro Torre führt, den wir bei freier Sicht unmittelbar vor uns haben. Die ganze Gegend um diese beiden berühmten Berge kann nur als spektakulär bezeichnet werden, mit den Lagunen, Gletschern, Granitzacken und -nadeln gilt sie als landschaftlicher Leckerbissen.
Nochmalige Hotelübernachtung
Unsere heutige Tagesfahrt führt uns von den patagonischen Anden durch weite unberührte Steppenlandschaft Richtung Osten in die argentinische Küstenregion. Am Spätnachmittag erreichen wir die sympathische Stadt Comandante Luis Piedra Buena, wo wir etwas außerhalb auf der Isla Pavón auf einem Campingplatz unser Zeltlager aufbauen.
Zeltübernachtung
Nach einer etwa halbstündigen Fahrt gelangen wir zum ehemaligen Estancia-Gebäude, wo heute das Besucherzentrum des Monte Leon-Nationalparks untergebracht ist. Von dort aus geht’s mit einem einheimischen Bus und örtlichen Fahrer weiter an die Atlantikküste, und wir nehmen uns viel Zeit für den Besuch dieses wilden unberührten Küstenabschnitts mit seiner Seelöwenkolonie, der Kormoranbrutinsel und der drittgrößten Magellanpinguinkolonie Argentiniens. Anschließende Weiterfahrt Richtung Süden bis nach Rio Gallegos.
Hotelübernachtung
Weiter geht es zur berühmten Magellanstraße. Hier ist die engste Stelle zwischen dem Festland und der Feuerlandinsel erreicht, und mit einer chilenischen Fähre setzen wir zur Bahia Azul über. In südlicher Richtung sammeln wir erste Feuerland-Eindrücke, kommen durch sanft hügeliges Steppengebiet, in dem sich große Schaffarmen ausbreiten, und wo sich Guanakos mit Ibissen und Magellangänsen ein Stelldichein geben. Am Abend erreichen wir das windige Rio Grande, wo wir ein Hotel beziehen.
Hotelübernachtung
Morgens besuchen wir eine der größten Estancias Feuerlands und bekommen einen guten Einblick in das harte Leben der Schaffarmer und der legendären argentinischen Gauchos. Wir kommen über den 430 Meter hohen Garibaldi-Pass mit fantastischen Ausblicken auf die Seen Lago Escondido sowie Lago Fagnano. So erreichen wir in einer abwechslungsreichen Fahrt die südlichste Stadt der Welt Ushuaia, deren Lage am Beaglekanal einmalig ist.
Am Nachmittag bleibt genügend Zeit, um Ushuaia zu erkunden. Außerhalb der Stadt direkt am Beagle-Kanal gelegen beziehen wir unsere sehr schön gelegene Unterkunft für die kommenden zwei Nächte.
Hotelübernachtung
Unberührte Urlandschaft am Ende der Welt begleitet unseren heutigen Tag im Feuerland-Nationalpark. Mit örtlichem Fahrzeug und Führer erkunden wir verschiedene Landschaften des Parks. Auf abwechslungsreichen Pfaden wandern wir (Gehzeit ca. 4-5 Stunden) entlang einsamer Buchten, gelangen durch ruhige Südbuchenwälder und genießen die Ausblicke über das kristallklare Wasser hinüber zu den schneebedeckten Bergen Chiles. Natürlich verbringen wir auch Zeit am Ende der Ruta 3: dort, wo in Argentinien alle Straßen zu Ende sind. Am Abend Rückfahrt nach Ushuaia in unser schönes Hotel.
Nochmalige Hotelübernachtung
Von Ushuaia geht es heute morgen auf einem modernen argentinischen Katamaran hinaus auf den Beagel-Kanal. Zunächst kreuzen wir entlang der Küste und nehmen dann Kurs auf einen bekannten Leuchtturm. Nahe liegt die Insel der Seelöwen und die Vogelinsel Isla de los Pajaros. Dort können wir Seelöwen sowie Nistplätze von Kormoranen und anderen Seevögeln aus nächster Nähe beobachten. Mittags verlassen wir die südlichste Stadt wieder Richtung Norden, wo wir dann abseits der bekannten Wege eine idyllisch liegende Estancia anfahren. Hier bauen wir zum letzen Mal unsere Zelte auf.
Zeltübernachtung
Gemütlich lassen wir diesen Tag angehen und genießen die schöne Lage der gepflegten Estancia mit ihren Pferden und Kühen. Vormittags unternehmen wir eine Wanderung (Gehzeit ca. 2-3 Stunden) auf dem Estancia-Gelände durch Feuerlandwald und entlang eines Flusses, wo wir die schöne Gegend und die Ruhe in uns aufnehmen können. Am Nachmittag geht’s per Fahrzeug zur einsamen Atlantikküste, wo ein verlassenes Wrack sowie eine vom Wind geformte Landschaft den Eindruck vom „Ende der Welt“ vermitteln.
Nochmalige Zeltübernachtung.
Richtung Norden erreichen wir wieder den argentinisch-chilenischen Grenzposten sowie die Magellanstraße. Nach dem Übersetzen aufs Festland führt uns die Fahrt durch patagonisches Steppenland entlang der Magellanstraße zurück nach Punta Arenas – die südlichste Stadt des südamerikanischen Kontinents.
Hotelübernachtung
Gemütlich lassen wir diesen letzten Reisetag angehen. Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Ausflug Richtung Süden zum so genannten „Geographischen Mittelpunkt Chiles“ sowie zum Fuerte Bulnes. Dabei fahren wir noch einmal entlang der legendären Magellanstraße, die nach ihrem portugiesischen Entdecker Magellanes benannt wurde. Zurück in Punta Arenas lassen wir unsere „Patagonien-Intensivreise“ mit dem Besuch des sehr interessanten, geschichtsträchtigen Friedhofs der Stadt sowie einer Stadterkundung ausklingen. Abschlussabend.
Nochmalige Hotelübernachtung
Inlandflug von Punta Arenas nach Santiago mit anschließendem Weiterflug nach Deutschland.
in Deutschland
Punta Arenas - Punta Arenas: 23 Tage
PAT 26: 30.11.2012 – 22.12.2012
Reisepreis im DZ: € 4.620.- EZ/EZ-Zuschlag: € 330.-
PAT 27: 28.12.2012 – 19.01.2013
Reisepreis im DZ: € 4.820.- EZ/EZ-Zuschlag: € 330.-
PAT 28: 25.01.2013 – 16.02.2013
Reisepreis im DZ: € 4.720.- EZ/EZ-Zuschlag: € 330.-
PAT 29: 29.11.2013 – 21.12.2013
Reisepreis im DZ: € 4.720.- EZ/EZ-Zuschlag: € 330.-
PAT 30: 27.12.2013 – 18.01.2014
Reisepreis im DZ: € 4.920.- EZ/EZ-Zuschlag: € 330.-
Teilnehmer:
Minimale TNZ: 6 Personen
Maximale TNZ: 12 Personen