DIE SCHöNSTEN WASSERFäLLE SüDAMERIKAS

 

Faszination Wasserfall

Wasserfälle gehören wohl zu den faszinierendsten Naturphänomenen unseres Planeten. Die gewaltigen Wassermassen, die vor unseren Augen hunderte von Metern weit in die Tiefe stürzen, geben uns das Gefühl, klein und unbedeutend zu sein. Die Gründe, warum Wasserfälle entstehen, sind ganz unterschiedlicher Natur. Eine Möglichkeit ist ein Erdbeben, das einen Flusslauf sprichwörtlich abstürzen lässt. Eine weitere Möglichkeit ist eine kontinuierliche Auskolkung, die einen Wasserfall über Jahrhunderte hinweg entstehen lässt. Wenn hartes und weicheres Gestein im Boden aufeinander treffen, können Partikel im Fluss den weicheren Stein langsam aber sicher aushöhlen und das Wasser des Flusses im Laufe der Zeit abfallen lassen. Egal, wie ein Wasserfall entsteht – überall auf der Welt stellen sie auch Touristenattraktionen dar. Auf Südamerika Reisen finden Sie einige der spektakulärsten Wasserfälle weltweit. Wer also Länder wie Peru, Venezuela, Brasilien oder Argentinien bereist, der sollte die faszinierenden Wasserfälle Südamerikas auf keinen Fall verpassen.

Argentinien/Brasilien: Iguazú-Wasserfälle

Die Iguazú-Wasserfälle liegen im Grenzgebiet zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay und sind nicht nur zum UNESCO-Welterbe ernannt worden, sondern gehören auch ganz klar zu den größten und beeindruckendsten Wasserfällen dieser Erde. Wer also im brasilianisch-argentinischen Grenzgebiet unterwegs ist, sollte die auf jeden Fall einen Besuch der Iguazú-Wasserfälle auf seiner Reise mit einplanen – ein garantiert unvergessliches Erlebnis. Die Wasserfälle sind in Nationalparks gelegen und erstrecken sich über eine Länge von 2,7 Kilometern. Insgesamt sind es über 250 Wasserfälle (davon 20 sehr große), die in die Tiefe stürzen. Verschiedene Varianten bieten sich für eine ausgiebige Besichtigung der Wasserfälle an: Besichtigungsmöglichkeit Nummer 1: Ein Rundgang auf Holzstegen mit integrierten Aussichtsplattformen, von denen aus teilweise ein sensationeller Panorama-Blick möglich ist. Außerdem kommt man während des Spaziergangs auch auf Tuchfühlung mit den tropischen Schmetterlingsarten. Besichtigungsmöglichkeit Nummer 2: Sich von unten mit dem Boot durch die Wasserfälle bzw. dicht an diese heran fahren lassen. Das Panorama ist von oben zwar beeindruckender, dafür ist man im Boot tatsächlich viel näher dran am Geschehen. Nass wird man übrigens mit ziemlicher Sicherheit bei beiden Optionen, aber das ist es auch wert. Lassen Sie sich von unseren Reisespezialisten Ihre Südamerika Individualreise zusammenstellen.

Venezuela: Salto Ángel& Salto Sapo

Achtung, Venezuela-Reisende: Hier gibt es gleich zwei der schönsten Wasserfälle Südamerikas: Den Salto Ángel und den Salto Sapo. Der Salto Ángel liegt im Nationalpark Canaima gilt als der höchste Wasserfall der Erde mit einer Fallhöhe von über 900 Metern. Vor allem in der Regenzeit ist der Anblick beeindruckend, allerdings ist der Salto Ángel mitten im Urwald gelegen und entsprechend schlecht zugänglich. Es besteht die Möglichkeit, ihn im Propellerflugzeug oder Helikopter zu überfliegen und aus der Vogelperspektive zu bestaunen. Wer sich wirklich für Wasserfälle begeistert, wählt aber wohl eher die Variante, sich mit dem Boot auf einer eintägigen Fahrt auf dem Fluss dem Wasserfall anzunähern. Der Salto Sapo ist ebenfalls im Nationalpark Canaima gelegen und trotz einer deutlich geringeren Fallhöhe als der Salto Ángel dennoch gleichermaßen beliebt bei Touristen. Die Besonderheit des Salto Sapo ist die Möglichkeit, zu Fuß hinter dem Wasserfall zu spazieren – eine neue Perspektive sozusagen! Genauso wie der Salto Ángel ist der Salto Sapo vor allem während der Regenzeit ein einmaliger Anblick. Wer also während einer Venezuela Rundreise die Gelegenheit dazu hat, sollte sich die beiden Wasserfälle Salto Ángel und Salto Sapo nicht entgehen lassen.

Peru: Catarata Gocta

Zu guter Letzt soll hier noch ein Tipp für eine Peru Rundreise: Der Gocta-Wasserfall, der ebenfalls eine beeindruckende Fallhöhe von knapp 800 Metern aufweist und damit nur geringfügig niedriger ist als der Salto Ángel. Entdeckt wurde der Wasserfall übrigens erst im Jahr 2002.