FREIWILLIGENARBEIT GALAPAGOS

 

Eine Reise nach Galapagos ist wohl der Traum eines jeden Tierliebhabers. Die zu Ecuador gehörende Inselgruppe zieht schon seit Jahrhunderten Abenteurer und Entdecker an. 1535 stießen spanische Seefahrer zufällig auf die versteckten Inseln, die weit ab vom Festland liegen. Diese Isolierung machte Galapagos auch zu einem beliebten Versteck für Piraten, bis die Inselgruppe dann 1832 von Ecuador erobert wurde. Kurze Zeit danach fand auch Charles Darwin seinen Weg zu den ablegenden Inseln, auf denen er einige der wichtigsten Beobachtungen seiner Lebenszeit machte.

Heute zieht Galapagos vor allem Reisende aus der ganzen Welt an. Die atemberaubenden Vulkanlandschaften überzeugen vor allem durch ihre Tiervielfalt und die schillernde Unterwasserwelt besticht mit glasklaren Gewässern voller Schildkröten, Seelöwen und Haie. Und dann wären da noch die schwimmenden Iguanas, die es nur auf den Galapagosinseln gibt.

Die wohl beliebteste Reiseart, um möglichst viele der 13 Hauptinsel kennenzulernen, ist eine Kreuzfahrt. Doch die Reise mit dem Schiff kann recht teuer werden und erlaubt letztlich nur einen raschen Einblick in die verschiedenen Traumlandschaften. Für diejenigen, die mehr Zeit mit Riesenschildkröten, Meerechsen, Leguanen, Seelöwen, Flamingos, Pinguinen und andere Tieren verbringen möchten, gibt es auch andere Reisealternativen.

Freiwilligenarbeit auf Galapagos

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Volontariat? Freiwilligenarbeit in Galapagos wird immer beliebter. Hier entscheiden Sie selbst wie lange Sie auf den Inseln bleiben und können zusätzlich mithelfen, die Natur und Tierwelt zu schützen. Harte Arbeit für einen guten Zweck heißt das Motto. Und man selbst wird durch unvergessliche Eindrücke, Erfahrungen und neue Sprachkenntnisse bereichert. Denn schließlich spricht man beim Arbeiten ja auch mit den Einheimischen Spanisch. So können Sie gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Linguista Sprachaufenthalte bietet zum Beispiel auf der Insel San Cristobal Freiwilligenarbeit an (http://www.linguista.ch/work-and-travel/freiwilligenarbeit/ecuador/). Vom Festland sind die Flüge nach San Cristobal besonders erschwinglich und die Insel beherbergt das einzige Süßwasser Vorkommen Galapagos.

Unvergesslich ist das Baden mit den Seelöwen. Die Einheimischen nennen San Cristobal auch „la isla de los lobos“, was so viel wie „die Insel der Seelöwen“ bedeutet. Eigentlich würde man denken, dass Tiere grundsätzlich Scheu gegenüber Menschen sind. Anders ist es bei diesen Robben. Sie liegen am Strand, auf Booten und auf Bänken. Überall, wo sie es gerade gemütlich finden, machen sie sich breit. Da wird dem einen oder anderen Badebesucher auch schon mal das Strandtuch streitig gemacht. Aber die Einwohner nehmen es mit Gelassenheit und die Besucher greifen entzückt nach ihren Kameras. Das Strandtuch mit einem Seelöwen zu teilen, so etwas erlebt man schließlich nicht alle Tage.

Und ein paar Insidertipps zum Schluss

Inselhopping auf Galapagos ist ein absolutes „Muss“. Viele kleine lokale Anbieter verdienen sich ihr Geld mit Tagestouren und Bootstrips. Während man sich unter der Woche bei der Freiwilligenarbeit engagiert, kann man am Wochenende die einzelnen Inseln erkunden. Viel günstiger als bei einer Kreuzfahrt kommt man dabei bestimmt weg.

Genug Taschengeld sollte jedoch auch ein Volontär einplanen. Auch wenn die typisch ecuadorianischen Mittagessen „Almuerzos“ schon ab $ 3,50 (in Ecuador gilt der amerikanische Dollar als Landeswährung) zu finden sind, kostet ein Gericht mit Meeresfrüchten im Restaurant ab $ 15 aufwärts. Essen und Getränke müssen vom Festland herüber geschifft werden und das sorgt im Vergleich zum Festland für höhere Preise auf den abgelegenen Inseln. Aber die Investition lohnt sich, denn im Gegenzug können Sie unvergessliche Erlebnisse auf der Trauminsel sammeln und zusätzlich auch noch Spanisch lernen.


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