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Thomas

aus: Bolivien

Länder: Bolivien

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Trekkingdurchquerung Cordillera Real

Trekkingtour durch die Cordillera Real von Sorata über Illampu, Nigruni und Condoririgebiet zum Zongopass. Von La Paz fahren wir nach Sorata, wo der 13-tägige Trek durch die größtenteils noch unberührten Landschaften der Cordilliera Real startet. Ancohuma, Illampu, Condoriri, Pequenio Alpamayo or Huayna Potosi gehören sicherlich zu den aufregendsten Berggestalten im Andenraum. Bei der Durchquerung der Cordillera Real, sind Llamas und einheimische Führer unsere ständigen Begleiter.

Preis p.P:
ab 1928 €
Reisedauer:
17 Tage / 16 Nächte
Reisetermine:
vom 01/01/2014 bis 31/12/2015
Mindesteilnehmerzahl Tooltip :   2 Personen
Reiseleiter:
Deutsch, Englisch

Highlights & Reiseablauf


Tag 1: Ankunft in La Paz

Schon der Anflug über diese vielfältige Stadt ist ein einzigartiges Erlebnis. Wir fliegen direkt über die Eisgepanzerte Königscordilliere die wir später durchqueren werden. Zuerst checken wir im Hotel ein, dann bleibt noch etwas Zeit um sich die Stadt anzuschauen.


Tag 2: Die erste Eingehtour

Um uns zuerst um La Paz zu akklimatisieren unternehmen wir heute schon mal die erste kleine Eingehtour.Wir fahren mit dem Minibus ein Stück aus La Paz heraus in Richtung Süden. Dort wartet ein spannendes Felsgebilde mit zwei spitzen Zacken im Gipfelbereich. Diesen verdankt sie den Namen Muela de Diablo, Backenzahn des Teufels. Die Tour ist eher kurz, führt aber durch prachtvolle grüne Felder und interessant aufgebaute Felsformationen. Oben haben wir obwohl "nur" 3852 Meter hoch einen phantastischen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Hochgipfel, mit dem Eisgepanzerten Illimani als Krönung.


Tag 3: Auf dem Weg nach Sorata

Nach dem Frühstück werden wir im Hotel abgeholt und machen uns direkt auf den Weg nach Sorata. Etwa vier Stunden sind wir noch unterwegs, zuerst geht es am See entlang, später über einen atemberaubenden Gebirgspass mit prickelndem Nahblick auf die Bergriesen Ancuhuma und Illampu.Vielkehrig führt der Weg dann erstmal Bergab in das viel gerühmte Bergdorf Soarata auf "nur" noch 2700 Metern Höhe. Hier übernachten wir auch.

 

Sorata ist auch der Ausgangspunkt für die erste Etappe unserer Cordilleradurchquerung. Da die Llamas einige Wegteile hier nicht bewältigen können stoßen sie erst am 4. Tag des Treks zu uns und werden am Anfang durch Maultiere ersetzt.


Tag 4: Anckohuma Hochtal

Wir starten in Sorata und haben heute immerhin gleich 1200 Höhenmeter zu überwinden, da wir aber schon recht gut akklimatisiert sind sollte das kein Problem sein, zumal wir ja nur den Tagesrucksack tragen müssen. Wir steigen zum Anckohuma Hochtal auf, an den Nord-Ost Abstürzen des Illampu gelegen. Dort befindet sich auch unser erstes Camp auf 3900 Metern Höhe. Der Aufstieg dauert etwa 6 Stunden.


Tag 5: Kurahuasirin Pass

Nach dem Frühstück geht es zuerst einmal weitere 2 Stunden bergauf, bis wir den Kurahuasirin Pass auf 4479 Metern erreichen. Von dieser Höhe erwartet uns eine gigantische Aussicht auf die Hochgipfel der Illampugruppe. Danach geht es endlich wieder bergab und geradeaus, nach weitern 4 Stunden haben wir unseren nächsten Lagerplatz auf wiederum 3900 Metern erreicht. Uns erwartet noch das mit dem Kocher bereitete Abendessen und eine herrliche Nacht in abgelegener Natur.


Tag 6: Sarani Pass

Als erstes nehmen wir den nächsten Pass unter die Füße mit 4500 Metern noch eine kleine Steigerung zu gestern. Der Pass heißt Sarani und bietet prächtige Einblicke in die kaum bekannte aber deshalb nicht weniger eindrucksvolle Negrunigruppe mit etlichen Eisgipfeln, zum Teil deutlich über 5000 Meter. Nacht gut 2 Stunden dürften wir oben angelangt sein, danach geht es wie meistens auf Pässen wieder bergab, bis wir nach weiteren 3 Stunden Marsch unser Camp im Weiler Ajolpaya auf 3900 Metern Meereshöhe erreichen. Dorf ist etwas hochgegriffen für den Ort. Wasser und Strom: natürlich Fehlanzeige. Als Ausgleich erwartet uns aber wiederum eine grandiose Naturlandschaft.


Tag 7: Am Fluß Chacapa

Noch mal etwas höher steigen wir heute hinauf, der Silsani Pass hat immerhin 4650 Meter zu bieten, dazu natürlich prächtige Ausblicke auf die Königscordilliere. Unser Camp liegt heute an einem Fluss, dem Chacapa, also gibt es für Hartgesottene heute mal wieder eine Bademöglichkeit. Unser Tagespensum dürfte wiederum ungefähr bei 6 Stunden reiner Wanderzeit liegen.


Tag 8: Das Örtchen Palca

Vom Fluss geht es erstmal wiederum bergauf, der Keakeanipass wartet erneut mit 4650 Metern auf, in völlig unberührten Berglandschaften. Die Gebirgsgruppen um uns herum werden kaum einmal betreten. Ein langer Talabstieg liegt vor uns durch das Amawayatal bis zu unserm Lagerplatz dem "Örtchen" Palca auf 3900 Metern Meereshöhe. 5 Stunden Wanderzeit sind für diese Teilstrecke in etwa einzuplanen. Auch von diesen 3 Häusern ist nicht allzu viel Komfort zu erwarten - aber immerhin gibt es die nötigsten Versorgungsgegenstände.


Tag 9: Lager im Amawayatal

Heute wollen wir noch höher hinaus, der Hankolacayapass liegt schon 4700 Meter hoch. Wir arbeiten uns also langsam an die 5000 heran, wiederum mit phantastischen Ausblicken. Nach insgesamt 6 Stunden reiner Gehzeit gelangen wir zu unserem Lager im Amawayatal, diesmal auf erfrischenden 4450 Metern Höhe. Von hier aus wirkt der Andenhimmel unglaublich klar, viele Sternbilder lassen sich ausmachen.


Tag 10: Janquequotatal

Der Hanquekotapass überquert die Koenigscordilliere auf 4950 Metern und zeigt alle Grossen des Massivs in erstaunlicher Deutlichkeit. Wir steigen dann ab ins Janquequotatal, wo wir unser Camp neben dem malerischen Quta Thiya See aufschlagen. 4420 Meter über dem Meer, mit entsprechenden Ausblicken.


Tag 11: Lager am Ajwani

Der nächste Pass ist "nur" noch 4600 Meter hoch und schnell erreicht. Kurze Zeit später bewegen wir uns im Gebiet um Cheqapa, wo einige geschlossenen Goldminen anzutreffen sind. Wer möchte kann also hier bleiben und versuchen einige der kostbaren Metalle zu finden. Danach geht es noch mal aufwärts - unser Lager am Ajwani befindet sich auf stolzen 4700 Metern Höhe. Ein Wahnsinnsplatz zum Übernachten und kein Laut der Zivilisation ist zu hören.


Tag 12: Camp Juri Quta

Heute brauchen wir erstmal 6 Stunden um 2 sehr hoch gelegene Pässe zu überwinden, nämlich den 4860 Meter hohem Janchallanipass und den mit 4900 Metern noch etwas höheren Juri Quta. Wir nähern uns dabei nun unweigerlich den etwas bekannteren Regionen der Cordilliere mit der steil aufragenden Condoririgruppe. Unser Camp heißt ebenfalls Juri Quta und liegt wiederum auf 4700 Metern.


Tag 13: Apachetapass

Heute liegt der höchste Punkt unserer Durchquerung vor uns, der Apachetapass, direkt vor den Respekt einflössenden Eiswänden des Condoriri. Wer möchte kann von hier noch unschwierig den Cerro Austria (5300m) mitnehmen, einen unschwierigen Wanderberg. Danach geht es hinab, zum 4650 Meter hoch gelegenen Basecamp der Condoririgruppe, malerisch am Ufer der Laguna Chiara Quta gelegen. Hier lässt sich sogar Bier erwerben, dazu gibt es hölzerne Toilettenhäuschen. Von hier aus werden auch alle wichtigen Berge der Condoririgruppe angegangen.


Tag 14: Reservetag

Wir bleiben heute an diesem malerischen See. Wer möchte kann einen Ruhetag einlegen mit etwas schauen und umherwandern. Alternativ könnte ein weiterer kleiner Berg dieser Gruppe bestiegen werden oder ein wenig der Gletscher erkundet, der untere Teil ist definitiv harmlos.


Tag 15: Liviaosatal

Heute geht es aber wieder weiter, noch mal 6 Stunden reine Gehzeit liegen vor uns. Dazu 2 Pässe um 5000 Meter. Von dort steigen wir ins Liviaosatal ab, dort befindet sich auch unser Campingplatz auf nur noch 3750 Metern. Wiederum ein malerisches Örtchen in unberührter Natur.


Tag 16: Über Chacapampa zurück nach La Paz

Heute geht es größtenteils bergab, unser Ziel heißt Chacapampa im unberührten Zongotal. Hier sollen noch Pumas und Brillenbären umherstreifen. Allerdings sind die Chancen, diese, mittlerweile sehr selten und vorsichtig gewordenen Tiere, zu Gesicht zu bekommen, ziemlich gering. Fauna und Vegetation sind aber in jedem Fall höchst interessant.Im Zongotal werden wir abgeholt und überqueren auf dem Rückweg den gleichnamigen Pass, direkt unterhalb des wohl berühmtesten Berges Boliviens, des formschönen Huayna Potosi. Am Nachmittag treffen wir dann in La Paz ein.


Tag 17: Abreise

Der traurigste Tag der Tour denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen.

Sie suchen weitere Vorschläge für Ihre Bolivien Reise? Dann schauen Sie sich unsere weiteren Vorschläge für Bolivien Rundreisen an oder lassen Sie sich von unseren Südamerika Rundreisen inspirieren.


Leistungen

Inkludierte Leistungen

 

    • Flughafentransfer

 

    • Geführte Wanderungen

 

    • Reiseleitung normalerweise Deutsch, eventuell Englischsprachig

 

    • Trek durch die Königscordilliere

 

    • Übernachtungen in Zelten und in La Paz im Hotel

 

    • Frühstück in La Paz und Komplettverpflegung während der Andendurchquerung

 

    • Flughafentransfer

 

    • Fahrten mit Taxen und Bussen

 

    • Nationalparkeintritte

 


Exkludierte Leistungen


  • Flug

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung

  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung

  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke

  • Trinkgelder

  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

 

Termine & Preise

Saison von - bis Doppelzimmerpreis p.P. Einzelzimmerpreis p.P.
Ganzes Jahr01/01/2014 - 31/12/20151928 €2063 €

Länderinformationen

 

Bolivien

Fakten

Fläche 1.098.581 km²
Bevölkerung 10.907.778 Einwohner
Hauptstadt Sucre, Regierungssitz La Paz
Die größten Städte 1. Santa Cruz de la Sierra 2. El Alto 3. La Paz 4. Cochabamba 5. Sucre
Landessprache Spanisch, Ketschua, Aimara, Guaraní
Währung Boliviano

Wichtige Historische Daten

  • 1538 wurde Bolivien von Spanien erobert
  • Seine Unabhängigkeit von Spanien erlangte Bolivien am 6. August 1825
  • 1952 Revolution, Verstaatlichung der Minen und Landrückgabe an die indegene Bevölkerung
  • 1964 Militärputsch von General Barrientos, zwei Jahre später versucht Che Guevara eine Revolution in Bolivien anzuzetteln und wird dort im Jahr 1967 ermordet
  • Die Machtverhältnisse im Land verschieben sich durch verschiedene Militärputsche
  • 1985 Hyperinflation
  • Seit 2006 ist Evo Morales Präsident in Bolivien

Tipp:

Bolivien grenzt an mehreren Ländern in Südamerika die alle eine Rundreise Wert sind. Verbinden Sie Ihre Bolivien Rundreise mit dem in die Nachbarländer. Hier geht es zu unseren Brasilien Rundreisen, Argentinien Rundreisen, Chile Rundreisen oder Peru Rundreisen .

Klima

Bolivien müsste aufgrund seiner Lage ein tropisches Klima haben. Bedingt durch die starken Höhenunterschiede gibt es neben dem Tropenklima in der Tiefebene in den höchsten Gegenden der Anden sogar Polarklima.

Wichtigste Flughäfen

Aeropuerto Internacional El Alto, LPB, La Paz
Viru Viru Internacional, VVI, Santa Cruz
Juana Azurduy de Padilla International Airport, SRE, Sucre

Wer fliegt nach Bolivien

LAN Airlines, KLM, American Airlines, Lufthansa, Iberia

Impfungen und Gesundheit:

Vorgeschriebene Impfungen:

Gelbfieber

Empfohlene Impfungen:

Standardimpfungen, Hepatitis A, bei Aufenthalten über 4 Wochen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.

Malaria:

Ein Malariarisiko besteht nur in bestimmten Gebieten. Wir empfehlen allgemeine Schutzmaßnahmen und das Mitführen eines Medikamentes zu Behandlung von Malaria T.

Als Malariagebiete gelten die ländlichen Gebiete Boliviens unterhalb von 2500m, die Gebiete im Norden an der Grenze zu Brasilien , die Departements Beni und Pando, die tieferen Lagen von La Paz, Cochabamba und Tarija.

Einreisebestimmungen:

Deutsche Staatsbürger benötigen kein Visum für die Einreise nach Bolivien. Ein Touristenvisum wird auf 90 Tage ausgestellt. Bei der Einreise über den Landweg kann es vorkommen, dass eine nur 30 tägige Aufenthaltserlaubnis eingetragen wird. Dieses muss man sofort reklamieren.

Mein Südamerika übernimmt keine Gewähr für die Aktualität und Vollständigkeit der oben aufgeführten Klima-, Gesundheits- und Einreisebestimmungen. Abschließende und verbindliche Auskünfte zu Einreisebestimmungen können nur die zuständigen Botschaften und Konsulate der jeweiligen Staaten sowie zu Gesundheitsfragen die zuständigen Gesundheitsämter erteilen.